WDR-Sternennacht |
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in Bad Salzuflen |
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Am Samstag, den 25. Okt. 2008 fand in Bad Salzuflen die WDR-Sternennacht statt. Herr Hahn - Wissenschaftsjournalist aus Köln - hatte die Hörer des WDR 5 eingeladen nach Bad Salzuflen zu kommen. Dazu hat er Verbindung mit der Walter-Baade-Sternwarte und dem Verein der Sternfreunde aufgenommen. Der Verein stellte Teleskope zur Verfügung, außerdem wurde der Hörsaal des Schulzentrums Lohfeld reserviert, falls das Wetter zu schlecht werden würde. Der erste Termin war Freitag, der 24. 10. 2008. Als Ausweichtermin diente der Sa., der 25. 10. 2008. Es war bereits frühzeitig erkennbar, dass die Chancen am Freitag Himmelsbeobachtungen machen zu können, sehr gering bis aussichtslos waren. Für Samstag sah die Prognose günstiger aus. Daher entschied man sich den Ausweichtermin in Anspruch zu nehmen.
Zu der Sternennacht in Bad Salzuflen hatten sich über 100 Teilnehmer angemeldet. Bereits eine Woche vorher kam Herr Hahn aus Köln nach Bad Salzuflen, um mit den Sternfreunden nach geeigneten Örtlichkeiten Ausschau zu halten. Man wählte als Beobachtungsort den Parkplatz vor der Fachwerkkirche in Bergkirchen. Die Gemeindeverwaltung stand diesem Vorhaben sehr positiv gegenüber. Die Pastorin Fr. Wenz stellte sogar den Gemeindesaal zur Verfügung, falls das Wetter am Samstag zu schlecht werden würde. Am Samstagabend war der Himmel leider bedeckt. Es gab nur wenige Wolkenlücken. Dennoch bestand die Möglichkeit, dass es in der Nacht aufklaren könnte. Der Optimismus einiger Sternfreunde war ungetrübt. Daher lud man gegen 18:00 Uhr zahlreiche Teleskope in PKWs und transportierte diese nach Bergkirchen, wo diese am Rande der Parkplatzes in Stellung gebracht wurden. Von den 100 angemeldeten Teilnehmern kamen schließlich gut 50 Sternengucker aus Nah und Fern. Um 20:00 Uhr war der Himmel immer noch sehr bedeckt, auch wenn man vereinzelte Sternen durch Wolkenlücken blinken sah. Herr Hahn hatte seinen Computer mit dem Astronomieprogramm Stellarium im Gemeindesaal aufgebaut. Die Bilder wurden mit einem Beamer, den die Sternwarte zur Verfügung gestellt hatte, großflächig an die Wand projiziert. Dort erschien ein fantastischer Sternenhimmel, der durch keine Wolke getrübt wurde. Zudem ermöglichte die Technik, dass die Zeit im Sauseschritt verging. So konnten Planetenschleifen sichtbar gemacht werden, die in der Natur mehrere Wochen dauern. Außerdem waren Standortverlagerungen möglich. So konnten die Zuschauer miterleben, wie der Sternenhimmel am Nordpol aussieht. Überhaupt erfuhren die Teilnehmer eine Menge über den Sternenhimmel und über die Mythen der Vergangenheit. Durch die packende Vortragsart von Herrn Hahn, wurden die Zuhörer begeistert. Zwischenzeitlich wurde die Wetterlage von den Sternenfreunden beobachtet. Kurz vor Neun verzogen sich die Wolken und der Vortrag konnte draußen fortgesetzt werden. Herr Hahn verwendete dazu eine mobile Lautsprecherbox mit Funkmikrofon und einem sehr lichtstarken Laserpointer, der - so hatte es den Anschein - bis zu den Sternen reichte. So hatten die Zuschauer die Möglichkeit, die Sternbilder, die sie mit Hilfe des Computers kennen gelernt hatten, nun in voller Größe und Schönheit am Firmament zu erleben. Dazu gab es manch ' spannende Anekdote. Nach einiger Zeit fiel der Wolkenvorhang wieder zu. Zeit für eine Aufwärmpause. Die Sternfreunde reichten dazu heißen Tee und eine kleine Stärkung in Form von Mars und Milkyway, was auf deutsch Milchstraße bedeutet, also genau die richtige "Sternenmahlzeit". Anschließend wurde der Vortrag im Gemeindesaal fortgesetzt. Zum Schluss gab es noch ein kleines Quiz, bei dem man drei Schütteltaschenlampen gewinnen konnte. Herr Hahn dankte der Pastorin Fr. Wenz für die Bereitstellung des Gemeindesaals mit einem kleinen Buch. Um 22:00 Uhr war das offizielle Ende der Veranstaltung. Da sich aber die Wolken mittlerweile vollständig verzogen hatten, lud Herr Hoersch, Pressesprecher der Sternfreunde, alle Interessierten ein, den Himmel mit den aufgebauten Teleskopen zu beobachten. Davon machten etwa die Hälfte aller Teilnehmer Gebrauch. So gab es noch zahlreiche interessante Himmelobjekte zu betrachten, wie z.B. die Andromedagalaxie, die Plejaden und den Doppelsternhaufen im Perseus. Gegen 23:00 Uhr wurden die Teleskope wieder verladen und zur Sternwarte transportiert. Für die Sternfreunde war dies eine lange aber sehr schöne Sternennacht, die etwa um 23:30 Uhr zu Ende ging. Für die Vorsitzende Frau Gerda-Ilka Borgelt war dies insgesamt eine gelungene Aktion mit vielen interessanten Begegnungen. Besonders erfreulich sind die neuen Kontakte, die man mit der Gemeinde Bergkirchen geknüpft hat. |
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